Ausschreibung

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Ausschreibung des MX Hessencup 2019

1. Allgemeine Bestimmungen / Grundlagen

Der Hessische Fachverband für Motorsport schreibt die Meisterschaftsserie „HFM Motocross Hessencup“ aus. Motorsport-Clubs des DMV und des ADAC, die ihren Sitz in Hessen oder im Hessischen Grenzgebiet haben, führen die Veranstaltungen gemäß Veranstaltervertrag und dieser Ausschreibung durch. Die Einschreibegebühr beträgt EUR 25,00. Die Streckenpostenkaution beträgt 50,00€ und wird am Tage der Ableistung des Einsatzes zurückgezahlt. Die Einschreibung sollte möglichst früh vorgenommen werden, da die Wünsche des Streckenposten-Einsatzortes nach dem Eingangsdatum der Einschreibung berücksichtigt werden. Die Einschreibung sollte bis spätestens 15. März 2019 bei der Geschäftsführung vorliegen. Die Einschreibung kann online unter www.mx-hessencup.de erfolgen oder über das vorgegebene Einschreibeformular (dann mit Zusatz Gebühr) für >Motocross Hessencup 2019<. Die Meisterschaftswertung beginnt mit dem Datum der Einschreibung. Eine nachträgliche Einschreibung auf Veranstaltungen ist jederzeit möglich, muss jedoch vor Beginn des Pflichttrainings erfolgen. Eine Einschreibung zur Meisterschaft ist nur mit eigenem Transponder möglich. Die nachstehenden Bestimmungen und Regelungen der Grundausschreibung für Motocross-Clubsport gelten für die Durchführung von lizenzpflichtigen Clubsport-Motocross-Rennen der Mitgliedsorganisation des DMSB, deren Regionalvertretungen sowie den angeschlossenen Ortsclubs, und sollen für Teilnehmer und Veranstalter einen einheitlichen und geregelten Veranstaltungsablauf sicherstellen. Twinshock- und Classik-Motocross (Einsatz entsprechend alter Motorräder) gehören nicht in den lizenzpflichtigen Clubsport, sondern in den lizenzfreien Breitensport. Beide Wettbewerbe dienen in erster Linie dem Erhalt und der Pflege des technischen Kulturgutes und sind dem lizenzfreien Breitensport zuzuordnen. • Motocross ist ein Wettbewerb für Motocross- u. Enduro-Motorräder, sowie Quads/ATVs gemäß Ziffer 6.1 dieser Ausschreibung, sowie der unter Ziffer 5 bzw. der Veranstaltungsausschreibung aufgeführten Klassen, der auf einer aus natürlichem, festem Untergrund bestehenden Fahrfläche ausgetragen wird. Bei der Durchführung werden neben der nachstehend abgedruckten Grundausschreibung folgende Bestimmungen und Bedingungen, die Bestandteil dieser Ausschreibung sind, zugrunde gelegt. • vorliegende Ausschreibung/Austragungsbedingungen/Sonderbestimmungen und evtl. zu erlassende Zusatzbestimmungen/Änderungen • Veranstaltungsausschreibung und evtl. – insbesondere auf Grund besonderer Ereignisse (z.B. höhere Gewalt) – noch zu erlassende Ausführungsbestimmungen der Veranstalter • Technische Bestimmungen für Motocross des DMSB • DMSB-Bestimmungen für das Rettungswesen im Motorradsport • DMSB-Umweltrichtlinien • DMSB Rahmenausschreibung für Clubsport Wettbewerbe Die allgemeinen Bestimmungen zur Durchführung von Motocross-Wettbewerben, die Technischen Bestimmungen für Motocross des DMSB sind in der jeweils gültigen Fassung vor Ort bereitzuhalten und den Teilnehmern zur Einsicht zur Verfügung zu stellen.

1.1. Streckenpostendienst

Auch im Jahr 2018 werden wir das System der Streckenpostendienst Regelung beibehalten. Das sich seither sehr gut bewährt hat. Wir appellieren auf die Einsicht aller Fahrer, dass dieses System zwingend notwendig ist. Leider ist es uns nicht möglich, dass alle Fahrer zum Wunschtermin Ihren Dienst leisten können. Die Wünsche werden nach Eingangsdatum der Einschreibung berücksichtigt, sodass die Schnellen auch Ihren Wunschtermin bekommen werden. Eine „Freistellung“ vom Streckenpostendienst ist für 75,00€ möglich. Sollte der Fahrer verhindert sein, ist dies dem Veranstalter bis spätestens drei Tage vor der Veranstaltung zu melden. Ein Nachweis für die Verhinderung kann angefordert werden. Bei unangemeldetem Fehlen werden 25,00€ bei der nächsten Veranstaltung nachgefordert. Bei unentschuldigtem Fehlen werden 50,00€ bei der nächsten Veranstaltung nachgefordert.

1.1.2. Bedingungen für Streckenpostendienst

- Die eingeteilten Fahrer oder deren Vertreter müssen unbedingt 30 Minuten vor Beginn des ersten Trainings zum Dienst erscheinen. -Mindestalter ist 18 Jahre. !!! - Den Anweisungen der jeweiligen Streckenpostenverantwortlichen ist Folge zu leisten. - Wenn der Dienst unentschuldigt nicht angetreten wird, verfällt die Kaution zugunsten des jeweiligen Veranstalters Der Einteilungsplan wird von der Hessencup Geschäftsführung vorgenommen, die Koordination vom Veranstalter.

1.5. Geldstrafen

• Verstoß gegen die Umweltbestimmungen 50,00 EUR u. Begleichung von u. U. behördlicher Strafen Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Einzelfall entscheidet der Rennleiter oder das Schiedsgericht vor Ort über eine angemessene Strafe bei Vergehen gegen die sportlichen Grundsätze.

2. Veranstaltung / Veranstalter

Motocross-Hessencup-Veranstaltungen sind Clubsportveranstaltungen, die nach der vorliegenden Grundausschreibung, der eventuell vom Veranstalter veröffentlichten Ausführungsbestimmungen organisiert und durchgeführt werden. Zwischen dem Hessischen Fachverband für Motorsport und den Veranstalterclubs ist ein Veranstaltervertrag abgeschlossen. Motocross-Hessencup-Veranstaltungen sind spätestens 4 Wochen vor dem Veranstaltungstermin bei der zuständigen Sportabteilung des DMV oder ADAC anzumelden und zu versichern. Motocross-Clubsport-Veranstaltungen dürfen grundsätzlich nur auf DMSB abgenommenen Motocross- Strecken durchgeführt werden. Die Streckenbestimmungen des DMSB sind hierbei zu beachten, insbesondere was die Schüler- und Jugendklassen betrifft. Die Streckenlänge für alle Klassen kann entgegen der Ausführungen des DMSB zwischen min. 300 m und max. 1900 m betragen. DMSB-Streckenabnahmen im Clubsportbereich haben zukünftig 5 Jahre Gültigkeit solange keine Veränderungen an der Strecke vorgenommen werden. Seit 2007 müssen diese Strecken aber mindestens einmal durch den DMSB abgenommen worden sein und eine Streckenlizenz besitzen. Veranstalter muss ein Verein und anerkannter Ortsclub einer Mitgliedsorganisation des DMSB sein bzw. eine Veranstaltergemeinschaft, deren Mitglieder die vorstehenden Kriterien erfüllen. Zu verbindlichen Auskünften über die Veranstaltung ist ausschließlich der Rennleiter berechtigt.

3. Teilnehmer

3.1. Sponsor / Bewerber / Club

Sponsoren, Bewerber oder Clubs, die im Nennformular des Teilnehmers aufgeführt sind, werden nicht als Teilnehmer betrachtet, sondern dienen lediglich der Darstellung der Zugehörigkeit eines Fahrers. Die Angaben sind vom jeweiligen Veranstalter in den Publikationen, wie z.B. Nennliste, Programmheft und Ergebnisliste aufzuführen. Sportrechtlich haben diese Angaben keine Auswirkungen.

3.2. Fahrer

Zugelassen sind alle Teilnehmer mit gültiger DMSB-Fahrerlizenz (mindestens C-Lizenz). Zudem können auch nicht lizenzierte ausländische Fahrer mit gültigem DMSB Veranstaltungsausweis teilnehmen. Inhaber einer Inter/A-Lizenz des DMSB sind nicht startberechtigt. Inhaber einer DMSB-Lizenz, die im Bereich des DMSB bei Clubsport-Veranstaltungen mit einer Sportstrafe belegt sind, sind von der Teilnahme an Motocross-Clubsport-Veranstaltungen ausgeschlossen. Bei Zuwiderhandlung wird der Fahrer für 6 Monate durch den DMSB gesperrt. Die Gültigkeit der DMSB-Lizenz ist vom Veranstalter bei der Papierabnahme zu prüfen. Die Fahrer sind für die Anbringung, für die Funktionalität sowie für den Verlust des Transponders verantwortlich, um in Wertung zu kommen! Die Teilnehmer motorsportlicher Veranstaltungen sind zu sportlichem und fairen Verhalten verpflichtet. Sie sind verantwortlich für ihr Team und haben sich gegenüber dem DMSB, den DMSB Mitgliedsorganisationen, Veranstalter und Sportwarten loyal zu verhalten und jede Handlung zu unterlassen, die den Interessen des Motorsports schaden könnte.

4. Einschreibung / Nennung

Mit der Einschreibung geben die Hessencupfahrer gleichzeitig ihre Nennung zu allen Hessencupveranstaltungen 2018 ab. Ebenso gilt der Haftungsverzicht der Einschreibung für alle Veranstaltungen. Das Nenngeld wird bei der Anmeldung vor Ort gezahlt. Gastfahrer, die an Hessencup-Veranstaltungen teilnehmen möchten, müssen zu den einzelnen Veranstaltungen eine Nennung beim jeweiligen Veranstalter einreichen.

4.1. Einschreibung

Die Einschreibegebühr beträgt EUR 25,00 zuzüglich 50,00€ Streckenpostenkaution die direkt am Tage der Ableistung des Einsatzes zurückgezahlt wird. Jede weiter Klasse + 10,00€ Aufpreis für Einschreibung in Papierform mit dem Einschreibeformular: 10,00€ Aufpreis für Einschreibung vor Ort an der Veranstaltung in Papierform: 20,00€

4.2. Nennung von Gastfahrern

Nennungen müssen neben den Namen und der Adresse des Fahrers die eindeutige Klassenwahl enthalten. Alle Nennungen müssen vom Fahrer unterschrieben sein. Bei Nennungen von Minderjährigen ist außerdem die Unterschrift beider gesetzlichen Vertreter(s)/in sowie seine/ihre Anwesenheit oder die Anwesenheit eines/einer volljährigen, bevollmächtigten Vertreter(s)/ in erforderlich. Mit der Abgabe der Nennung unterwerfen sich die Fahrer, sowie bei Minderjährigen auch deren Erziehungsberechtigte, den Bedingungen dieser Grundausschreibung, der Veranstaltungsausschreibung sowie allen von der Sportbehörde, der Rennleitung bzw. den Sportkommissaren ggf. noch zu erlassenden Ausführungsbestimmungen.

4.3. Nenngeld

Klassen 1, 2, 3, 7 30,00€ Klassen 4, 5, 6, 8.1, 8.2, 9, 10, 11, 12, 13, 14 40,00€ Weitere Klassen jeweils +10,00€ Gaststartergebühr + 5,00€

4.4. Transpondermiete

Transpondermiete für Gastfahrer 10,00€
zuzüglich Halterpfand 5,00€
Für Eingeschriebene Fahrer sind Leihtransponder nicht vorgesehen.

5. Klasseneinteilung

5.1. Aufstiegsregelung MX2 bis 18 J.

Die 3 Erstplazierten der MX2 (Klasse 4) bis 18 J. müssen, unabhängig vom Alter, im Folgejahr in die MX2 (Klasse 5) aufsteigen.

5.2. Aufstiegsregelung Hobby Einsteiger

Die drei Erstplazierten der Hobby/Einsteiger (Klasse 15) können in den Folgejahren nicht mehr in der Einsteigerklasse starten.

6. Technische Bestimmungen / Persönliche Schutzausrüstung

6.1. Technische Bestimmungen

Die nachfolgenden Technischen Bestimmungen sind Grundlage für alle Klassen, die im Rahmen des Motocross-Hessencup zur Durchführung gelangen. Es gelten zudem die aktuellen technischen Bestimmungen des DMSB für Motocross. Auspuffrohre und Schalldämpfer müssen den im Hinblick auf die Geräuschkontrolle erlassenen Vorschriften entsprechen. Für die Motorräder aller Klassen gilt ein Geräuschlimit von 96 dB(A) für 2-Takt-Motorräder und 94 dB(A) für 4-Takt-Motorräder, das nicht überschritten werden darf. Die Reifengröße in der Schülerklasse A ist auf 12“ und in der Schülerklasse B auf 12 - 14“ festgelegt! Die Reifenbreite jedoch ist in diesen Klassen freigestellt, wie z. B. vorne 2.75 und hinten 3.00. Alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten! Dies gilt für alle in dieser Rahmenausschreibung ausgeschriebenen Klassen!

6.1.1. Ergänzende Technische Bestimmungen zur Schülerklasse A – 50ccm

Rahmen, Fahrwerk, Räder, Bremsen Rahmen, Gabel, Schwinge, Federbein: erlaubt* Lenker: erlaubt – Breite min. 600 mm u. max. 820 mm, Lenker-/Schutzpolster ist Pflicht Kettenschutz: es sind Veränderungen erlaubt, sofern die Sicherheit gewährt bleibt. Die Haftung obliegt alleine bei den Teilnehmern bzw. bei den gesetzlichen Vertretern. Räder, Bremse: Änderungen nicht erlaubt. Sitzbank: erlaubt Tank: erlaubt Kunststoffteile: erlaubt *Änderungen an Rahmen, Gabel oder Schwinge müssen professionell ausgeführt sein! Motor, Auspuff, Vergaser, Übersetzung Zylinder u. Zylinderkopf: nicht erlaubt, auch kein Bearbeiten (Serie) Kolben: nicht erlaubt, auch kein Bearbeiten; Zubehör-Kolben muss Serienzustand sein! Kupplung, Vorgelege: nicht erlaubt (Serie) Auspuffanlage: nicht erlaubt (Serie), keine Zubehör-Auspuffanlagen, auch wenn vom Hersteller angeboten Vergaserbedüsung: erlaubt Luftfilter, Membranen, Zündung: nicht erlaubt (Serie) Übersetzung: - bei Motorrädern der Baujahre bis einschließlich 2008 ist das Verhältnis 1:4 einzuhalten, es ist keine schnellere Übersetzung erlaubt - bei Motorrädern ab Baujahr 2009 beträgt das Übersetzungsverhältnis (sekundär) 1:3,6 Abreißschalter: Spiralkabel max. 60 cm Länge

6.1.2. Ergänzende Technische Bestimmungen zur Jugendquad 7.1

Quads bis 100ccm-2T-luftgekühlt und bis 200ccm -4T - 2Ventiltechnik, mit Serienmotor. Keine MX-Rennmotoren z.B. KTM 85ccm, Honda 150ccm oder ähnliches. Mindestalter 6j.

6.1.3. Ergänzende Technische Bestimmungen zu Jugendquad 7.2

Quads bis max. 100 ccm-2T u. max. 200 ccm-4T 2Ventiltechnik. Bis 150 ccm -4T-4Ventiltechnik- (Wasserkühlung). Bis 250 ccm-4T-2Ventiltechnik-Luftkühlung, mit Serienmotor, Serienauspuff und geschlossenem Luftfilterkasten, Serienfahrzeug, nur folgende Änderungen bzw. Anbauteile erlaubt: Nerfbars, Bumper, Räder (Serienfahrzeugbreite darf nicht überschritten werden), Stoßdämpfer, Lenkungsdämpfer, Kupplungs- & Bremshebel, Lenker (kein Flex).

6.1.4. Ergänzende Technische Bestimmungen zu EVO

MX-Motorräder "pre 90" (bis 31.12.1989 gebaut, Monoshockmotorräder von 1980 bis 31.12.1989. Optischer und Technischer Zustand so original als möglich, Trommel- oder Scheibenbremse, Luft- oder Wasserkühlung, herkömmlicher oder Upside-Down Gabel (je nach Originalausstattung). Nicht erlaubt sind: Verbesserte Zubehörteile nach 1990. Erlaubt sind: Zubehörstoßdämpfer mit Originalmaßen, neuere Schalldämpfer(Lärmminderung). In diese Klasse fallen ebenfalls eventuell Twinshock-Motorräder mit Modifikationen wie z.B. falschen Gabeln, oder ähnlichem.

6.1.5. Ergänzende Bestimmungen zu Einsteigerklasse

Sollte ein Fahrer zu stark für die Einsteigerklasse sein obliegt es der Rennleitung den Fahrer in die nächst höhere Klasse zu versetzten.

6.1.6. Kraftstoff

Zulässig ist nur unverbleiter Kraftstoff gemäß DIN/EN 228 ohne jegliche Zusätze, ausgenommen handelsübliche Schmierstoffe. Ebenso ist die Verwendung von Biokraftstoffen gestattet.

6.1.7. Kennzeichnung der Motorräder und Fahrer

Die vom Veranstalter zugeteilte Startnummer ist deutlich lesbar an den Startnummernschildern - aus flexiblem Plastikmaterial - deutlich lesbar, vorne, rechts, und links am Motorrad anzubringen. Für Quads ist die "Fahne" am Heck Pflicht. Für die Startnummernschilder sind matte Farben in den folgenden RAL-Bezeichnungen zu verwenden: einheitlich weißer Grund und schwarze Zahlen (RAL 9010/RAL 9005). Ausnahmen können von der Hessencuporganisation genehmigt werden. Die Umsetzung dieser Vorgabe liegt in der Verantwortung des Fahrers. Fahrzeuge und Fahrer/Beifahrer, die diesen Sicherheitsbestimmungen nicht entsprechen, werden zum Start nicht zugelassen oder von der laufenden Veranstaltung ausgeschlossen (Disqualifikation). Startnummern aus der vorrangegangen Saison sind bis zum 08.03. 2019 Reserviert.

6.1.8. Fahreranzahl

Für die Austragung der Klasse müssen zum Einschreibeschluss mindestens 5 Fahrer eingeschrieben sein.

6.1.9. Fahrzeuganzahl

Jeder Fahrer kann der Technischen Abnahme pro Klasse, für die er eine Nennung abgegeben hat, nur 1 Fahrzeug vorführen.

6.2. Persönliche Schutzausrüstung

Alle Fahrer sind verpflichtet, sowohl beim Training als auch beim Rennen, zweckmäßige, geeignete Schutzbekleidung, wie z.B. kniehohe Motocross-/Endurostiefel, Motocross-/Enduro-Handschuhe, Motocross-/Enduro-Oberbekleidung (langes Hemd/Jacke u. lange Hose mit Protektoren) einen Brustschutz und einen zugelassenen Schutzhelm zu tragen. Alle Schutzhelme müssen den DMSB-Schutzhelmbestimmungen entsprechen und der technischen Abnahme vorgeführt und markiert worden sein. Alle Fahrer sind für das Vorhandensein der Markierung selbst verantwortlich. Es gilt grundsätzlich die vom DMSB vorgeschriebene Fahrerausrüstung!

6.2.1. Ergänzung für die Klassen 1, 2, 3, 7

Das tragen der Ellenbogenschützer ist Pflicht.

7. Dokumenten- und Technische Abnahme

Bei der Dokumentenabnahme sind vorzulegen: • gültige DMSB-Sportfahrer-Lizenz Die DMSB-Fahrerlizenzen werden vom Veranstalter bei der Papierabnahme einbehalten und müssen, sofern keine sportrechtlichen Gründe entgegenstehen, „persönlich“ von den Teilnehmern/innen nach Beendigung des Wettbewerbes dort wieder abgeholt werden. Sollten die vorgenannten Fahrerdokumente aus sportrechtlichen/medizinischen Gründen einbehalten werden, sind diese nach der Veranstaltung mit Begründung (z.B. DMSB-Unfallbericht) dem DMSB zu zusenden. Nach erfolgter Papierabnahme muss das Fahrzeug, inkl. Helm, in einem sauberen und technisch einwandfreien Zustand der Technischen Abnahme vorgeführt werden. Über eine Wiederholungsabnahme kann jederzeit, insbesondere bei Auftreten von Sicherheitsrisiken oder nach einem Unfall, verfügt werden. Jeder Fahrer kann der Technischen Abnahme für die Klasse, für die er eine Nennung abgegeben hat, nur 1 Motorrad vorführen, das den Hubraumfestlegungen dieser Klasse entsprechen muss. Ausnahme sind die Klassen Classic und Twinshock. Nur dieses unter seinem Namen und seiner Startnummer abgenommene Motorrad kann er sowohl im Training als auch bei den verschiedenen Läufen (Halbfinale, Finale, Wertungslauf) einsetzen. Sollte während der Veranstaltung ein für die Technische Abnahme nachvollziehbarer Defekt zum Totalausfall des Motorrades führen, kann der Technischen Abnahme ein Ersatzmotorrad vorgeführt werden. Bei der Technischen Abnahme erfolgt eine Überprüfung der Motorräder, die Möglichkeit einer Geräuschkontrolle gemäß den Bestimmungen unter Ziffer 6.1 dieser Ausschreibung, sollte bestehen. Unabhängig von der Geräuschkontrolle während der Technischen Abnahme kann eine Geräuschmessung auch nach jedem Lauf erfolgen. Motorräder und Schutzhelme, die nicht den technischen Bestimmungen dieser Ausschreibung entsprechen, werden nicht zum Start zugelassen. Nach der abschließenden Technischen Abnahme vorgenommene absichtliche Veränderungen führen zum Wertungsausschluss. Eine Zulassung zum Start erfolgt nur bei Erfüllung der o. g. Bedingungen.

8. Durchführung – Training / Qualifikation / Startaufstellung – Fahrregeln

Die nachfolgenden Durchführungsbestimmungen sind die Bestimmungen für Motocross und gelten für alle Motocross Hessencup-Veranstaltungen.

8.1. Training

In jeder Klasse wird ein Freies- und Pflicht-/Zeittraining durchgeführt. Zwischen dem freien Training und dem Pflichttraining bzw. zwischen dem Pflichttraining und dem Wertungslauf muss eine Pause von mindestens 60 Minuten liegen. Ein Starttraining ist dem Veranstalter freigestellt.

8.10. Fahrerbesprechung

Bei den Wettbewerben ist mit der Angabe von Ort und Zeit eine rechtzeitig bekannt gegebene Fahrerbesprechung durchzuführen. Die Fahrer sind verpflichtet, an diesen Besprechungen teilzunehmen. Bei nicht- oder verspätetem Erscheinen obliegt es dem Veranstalter oder der Hessencuporganisation eine Sportstrafe festzulegen. Es wird für diesen Fall eine Sportstrafe in Höhe von 50,00 € empfohlen.

8.11. Siegerehrung

Die Teilnahme an der Siegerehrung ist Pflicht! Pokale werden nicht an Bekannte ausgehändigt. Bei unentschuldigtem fernbleiben können die Meisterschaftspunkte gestrichen werden.

8.2. Besichtigungsrunde / Qualifikation

In den beiden Schüler- und Jugendklassen kann in allen Wertungsläufen (einschließlich Halb- und Finalläufen) eine Besichtigungsrunde durchgeführt werden. Wird sie durchgeführt, sind alle Fahrer verpflichtet, daran teilzunehmen. Fahrer, die daran nicht teilnehmen werden zum Start dieses Wertungslaufes nicht zugelassen. Bei extremer Witterung kann auf Entscheidung des Rennleiters von der Besichtigungsrunde abgesehen werden. Bei geänderter Streckenführung ist grundsätzlich eine Besichtigungsrunde zu fahren. Dadurch mögliche Änderungen im Zeitplan sind zu berücksichtigen. Teilnehmer, die im Freien- oder Pflicht-/Zeittraining nicht mindestens 3 gezeitete Runden absolviert haben, werden zum Start nicht zugelassen.

8.3. Vorstart / Wartezone

Um dem Technischen Kommissar die Zeit der Nachkontrolle zu geben, müssen die zum Einsatz kommenden Motorräder der Startberechtigten Fahrer und Reservefahrer bis 10 Minuten vor dem Start im Vorstartraum/Wartezone abgestellt werden. Bei Verspätung wird der Fahrer hintenangestellt. Die Besichtigungsrunde sollte innerhalb der 10 Minuten erfolgen. Sobald der Rennleiter die Teilnehmer bittet, ihren Startplatz einzunehmen, ziehen diese ihre Motorräder in den Startbereich vor. Teilnehmer, die verspätet aus der Besichtigungsrunde in den Vorstart zurückkehren haben kein Anrecht auf ihren ursprünglichen Startplatz.

8.4. Startbereich / Start / Starthilfe / Fehlstart

Niemand, außer den Fahrern, Offiziellen und vom Veranstalter autorisierten Fotografen, ist der Aufenthalt im Bereich der Startanlage zugelassen. Fahrer dürfen sich ausschließlich hinter der Startanlage aufhalten. Sie dürfen dort den Bereich ihres Startplatzes nachbessern, sofern keine Werkzeuge verwendet oder fremde Hilfe in Anspruch genommen wird. Eine Veränderung des Bereiches vor dem Startgitter ist nicht gestattet. Nach Eintreffen an der Startlinie und Wahl eines Startplatzes ist ein späterer Wechsel des Startplatzes ausgeschlossen. Die Startaufstellung für den jeweiligen Lauf erfolgt unter Beachtung der beim Pflicht-/Zeittraining ermittelten Zeiten. Der zeitschnellste Fahrer sucht sich als 1. Fahrer den günstigsten Startplatz aus. Ausnahme Ziffer 8.3! Fahrer die kein Plicht-/ Zeittraining gefahren haben werden nach Zeit aus dem ersten Training an die Startaufstellung angefügt. Fahren 2 Kassen ein Qualifikationstraining und die Rennen zusammen, erfolgt die Startaufstellung nach der gefahren Qualifikationszeit, unabhängig davon, in welcher Klasse der jeweilige Fahrer startet. Dies bedeutet das nicht abwechselnd nach Klassen aufgestellt wird. Werden in einer Klasse Halbfinale gefahren, so werden die Teilnehmer in zwei gleich große Gruppen eingeteilt. Die Einteilung in die jeweiligen Gruppen ergibt sich aus den beim Freien- und Pflicht-/Zeittraining ermittelten Zeiten. Der zeitschnellste Fahrer startet im 1. Halbfinale, der zweitschnellste Fahrer im 2. Halbfinale, der drittschnellste im 1. Halbfinale, usw. Der Sieger aus dem 1. Halbfinallauf erhält für den Finallauf den 1. Startplatz, der Sieger aus dem 2. Halbfinallauf den 2. Startplatz, usw. Der Start erfolgt mit laufendem Motor. Mit dem Beginn der Startaufstellung bis zum Zeitpunkt zu dem alle Fahrer ihren Startplatz eingenommen haben, zeigt der Starter den Fahrern zum Zeichen, dass sie seiner Kontrolle unterstehen, die grüne Flagge. Wenn alle Fahrer an der Startlinie stehen, zieht der Starter die grüne Flagge ein und zeigt den Fahrern für volle 15 Sekunden die „15-Sekunden-Tafel“. Nach Ablauf der 15 Sekunden zeigt er die „5-Sekunden-Tafel“. Nach Ablauf dieser 5 Sekunden wird das Startgitter innerhalb von 5 Sekunden ausgelöst ohne dass der Starter die 5-Sekunden-Tafel“ einzieht. Ausschließlich nach erfolgtem Start des übrigen Feldes dürfen Fahrer von einem Helfer technische Hilfe erhalten. Fahrer der Schülerklasse A und B dürfen zum Start, aber nur sofern der Start aus einer Reihe erfolgt, einen Klotz o. Ä. zu Abstützung (Stehhilfe) benutzen. Eine Starthilfe durch Personen ist verboten. Bei einem Fehlstart wird vom Starter durch Schwenken der roten Flagge angezeigt, dass das Rennen gestoppt ist. Die Fahrer kehren in diesem Fall unmittelbar in die Vorstartzone zurück. Der Start wird wiederholt und ist - ausgenommen erneuter Fehlstart auf Grund eines technischen Mangels an der Startanlage - unbedingt gültig, wobei dem/den Fahrer(n) der/die einen Frühstart verursacht(en), zu seiner/ihrer Fahrzeit eine volle Minute hinzugerechnet wird.

8.5. Wertungsläufe – Halb-/Finalläufe

Qualifikation und Startaufstellung ergeben sich unter Beachtung von 8.4 aus den im Pflicht-/ Zeittraining ermittelten Zeiten. Der zeitschnellste Fahrer erhält den günstigsten Startplatz. Die beiden zeitschnellsten, nicht qualifizierten Fahrer sind Reservefahrer. Sie dürfen nur nach besonderer Aufforderung zum Startplatz vorziehen und nehmen im Fall ihres Einsatzes den oder die beiden letzten Startplätze ein. Qualifikation und Startaufstellung für die zwei Halbfinalläufe ergeben sich aus den Ergebnissen des Pflicht-/Zeittrainings. Die Startplatzverteilung erfolgt unter Berücksichtigung der Platzierung der Fahrer in den beiden eventuellen Trainingsgruppen. Die Qualifikation und Startaufstellung für den Wertungslauf ergeben sich aus den Ergebnissen der Halbfinalläufe, wobei sich aus jedem der beiden Halbfinale 50 % der für die Strecke zulässigen Zahl der Fahrer qualifizieren. Der zeitschnellste Sieger eines Halbfinales erhält den günstigsten Startplatz, der Sieger des anderen Halbfinales den Zweitbesten, usw. Veranstaltungsbedingt können Laufzeiten abweichen.

8.6. Abbruch

Sollte der Abbruch eines Laufes aus Gründen höherer Gewalt oder aus Sicherheitsgründen unumgänglich sein, wird an der Start- und Ziellinie vom Rennleiter die rote Flagge gezeigt. Wird dieses Signal gezeigt, müssen die Fahrer sofort das Rennen abbrechen, absolut langsam fahren und zu einem vom Rennleiter angezeigten Platz zurückkehren. Die Entscheidung, einen Lauf abzubrechen, kann nur der Rennleiter treffen. Muss bei einer Veranstaltung ein Wertungslauf (Halb-/Finallauf) aus Sicherheitsgründen oder aus Gründen höherer Gewalt gekürzt oder vorzeitig abgebrochen werden, so wird der Lauf nur gewertet, wenn zum Zeitpunkt des Abbruches mindestens 50 % der ursprünglich festgelegten Laufzeit abgelaufen war. Bei einem Abbruch nach Ablauf von 50 % ist das Ergebnis entsprechend den für die volle Laufzeit geltenden Festlegungen zu erstellen. Zugrunde gelegt werden dann jedoch die Platzierungen der Fahrer am Ende der dem Abbruch vorangegangenen Runde. Fahrer, die einen Abbruch provozieren, sind von einem eventuellen Wiederholungslauf ausgeschlossen. Bei Abbruch nach Ablauf der 1. Runde und vor Ablauf von 25 % der Laufzeit wird der Lauf für null und nichtig erklärt. Eine Wertung entfällt.

8.7. Ende des Wertungslaufes

Mit dem Zeigen der schwarz-weiß karierten Flagge bei Überfahren der Ziellinie ist der jeweilige Lauf beendet. Anzeigepflicht für das bevorstehende Ende eines Laufes besteht für die letzten 2 Runden bzw. letzte Runde. Sieger ist der Fahrer mit der kürzesten Fahrzeit. Alle nachfolgenden Fahrer werden ohne Rücksicht auf die von ihnen zurückgelegte Rundenzahl abgewunken. Die Zeit für den jeweiligen Fahrer wird in dem Moment genommen, wenn der vorderste Teil seines Motorrades die Ziellinie überquert. Fahrer, die nicht mindestens 70 % bzw. in der Klassen 1, 2, 7, 10, 11 mindestens 50% der Distanz des Siegers zurückgelegt haben oder Fahrer, die das Ziel nicht spätestens 5 Minuten nach dem Sieger durchfahren, werden nicht gewertet. Nach dem Passieren des Zieles hat jeder Fahrer, entsprechend den Anweisungen des Veranstalters in das Fahrerlager bzw. in den Parc Fermé einzufahren. Der Veranstalter hat das Recht, nach Beendigung der Rennen jedes Motorrad einer Schlusskontrolle zu unterziehen. Fahrer, die eine solche Prüfung verweigern oder ihr Motorrad durch vorzeitigen Abtransport einer Kontrolle entziehen, werden für die Wertung disqualifiziert.

8.8. Fahrregeln

Die Fahrer dürfen sich im Verlauf des Trainings und der einzelnen Läufe nur innerhalb der Streckenbegrenzung bewegen. Absichtliches Verlassen oder Abkürzen der gekennzeichneten Strecke - hierzu zählt auch das Einfahren während des Rennens in das Fahrerlager und/oder das Durchfahren der Reparaturzone ohne anzuhalten - sowie absichtliche Behinderung eines anderen Teilnehmer, rücksichtslose oder gefährdende Fahrweise, haben in jedem Fall die Disqualifikation zur Folge. Falls ein Fahrer unabsichtlich die Strecke verlässt, muss er, um das Rennen wieder aufzunehmen, ohne fremde Hilfe sowie ohne Gefährdung und Benachteiligung Dritter, mit verminderter Geschwindigkeit wieder an dem in Fahrtrichtung liegenden nächstmöglichen Punkt auf die Strecke einfahren oder er muss das Rennen aufgeben. Verstöße ziehen eine Disqualifikation nach sich. Unter Mitwirkung von maximal 2 Helfern dürfen Reparaturen während des Rennens nur in der vom Veranstalter vorgesehenen Reparaturzone vorgenommen werden. Der Austausch aller Teile mit Ausnahme des Rahmens ist gestattet. Das Nachfüllen von Kraftstoff darf nur in der Reparaturzone, bei abgestelltem Motor, und nur auf einer benzinfesten Unterlage in ausreichender Größe (min. 1 x 2 m) erfolgen. Fremde Hilfe, ausgenommen solche, die durch Sportwarte aus Sicherheitsgründen gegeben wird, ist verboten und führt zur Disqualifikation. In der Helferbox, Reparatur- und Wartezone besteht absolutes Rauchverbot. Zudem ist in diesen Bereichen Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben. Kinder unter 14 Jahren dürfen sich nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten bzw. Bevollmächtigten in der Helferbox aufhalten. Während des Trainings und Rennens darf rechts und links überholt werden. Dem schnelleren Fahrer ist dabei unbedingt Platz zu machen. Während des Trainings und des Rennens ist die Kontaktaufnahme zwischen Team-Mitgliedern und Fahrern auf die vom Veranstalter eingerichtete Reparaturzone begrenzt. Die Kontaktaufnahme entlang der Strecke, d. h. außerhalb der Reparatur Zone, wird als fremde Hilfe angesehen und mit Disqualifikation bestraft. Während der Besichtigungsrunde, die zügig zu absolvieren ist, ist ein Halt ausgeschlossen. Bei einem eventuellen Ausscheiden muss das Motorrad sofort von der Strecke entfernt werden. Es ist strengstens untersagt, ein Motorrad gegen die Fahrtrichtung zu bewegen. Während der Trainings- und den Rennläufen wird auf einer Uhr neben der Fahrbahn die verbleibende Zeit angezeigt. Diese Uhr gilt lediglich als Richtwert, und erhebt keinen Anspruch auf Genauigkeit. Die Hoheit der Rennzeit obliegt alleine dem Rennleiter. Die Entscheidungen des Rennleiters stehen immer über der Anzeige der Countdown Uhr.

8.9. Flaggenzeichen

Allen Signalen von Streckenposten und Rennleitung ist unbedingt Folge zu leisten. Die nachfolgenden Flaggenzeichen gelten sowohl während des Trainings als auch beim Rennen und haben folgende Bedeutung: Nationalflagge (bzw. Startmaschine): Start Gelbe Flagge, stillgehalten: Achtung, Gefahr! Hindernis auf oder an der Strecke. Gelbe Flagge, geschwenkt: Achtung, große Gefahr im nachfolgenden Streckenabschnitt! Geschwindigkeit reduzieren, zum Anhalten bereithalten. Überholverbot!, Sprungverbot! Weiße Flagge mit diagonalem rotem Kreutz, gehalten: Achtung! Medizinisches Personal auf der Strecke, Weiterfahrt mit äußerster Vorsicht. Fahrer dürfen nicht springen und müssen Sprunghügel im Rollen passieren. Überholverbot besteht bis hinter die Unfallstelle. (siehe „Gelbe Flagge, geschwenkt“) Rote Flagge, geschwenkt: Training/Rennen ist abgebrochen, nicht überholen, langsam und mit größter Vorsicht und Aufmerksamkeit gemäß den Anweisungen in das Fahrerlager bzw. in den Vorstartraum (im Falle eines Fehlstarts) zurückkehren. Blaue Flagge, geschwenkt: Achtung, Überrundung! Überholen eines schnelleren Fahrers ermöglichen. Schwarze Flagge + Startnummer: Stopp für diesen Fahrer bei Start + Ziel Grüne Flagge: Strecke wieder frei Schwarz-weiß karierte Flagge: Zieleinlauf – Ende des Wertungslaufes

9. Wertung

Die Ergebnislisten sind auf Grundlage der hier vorliegenden Ausschreibung mit mindestens folgendem Inhalt zu erstellen: Platz – Start-Nr. – Klasse – Name, Vorname – Wohnort – Club/Sponsor/Team – Datum/ Uhrzeit – Unterschriften Rennleiter/Zeitnahme/Schiedsgericht (DMSB-Sportkommissar). Die jeweils in der Veranstaltungsausschreibung ausgeschriebenen Klassen werden getrennt gewertet. Sieger eines Wertungslaufes ist der Teilnehmer, der die Ziellinie als erster in Wertung passiert. Der Sieger, sowie alle nachfolgenden Fahrer müssen zur Beendigung des Rennens abgewinkt werden. Teilnehmer, die nicht mindestens 70% (50% siehe Punkt 8.7) der Distanz des Siegers zurückgelegt haben und/oder später als 5 Minuten nach dem Sieger abgewunken worden sind, werden nicht gewertet. Bei Kürzung der Distanz oder Abbruch eines Rennens, soweit dieses nicht wieder aufgenommen wird, erhalten die Fahrer folgende Punkte: über 50 % der vorgeschriebenen Mindestdistanz = 100 % Punkte über 25 % der vorgeschriebenen Mindestdistanz = 50 % Punkte bis 25 % der vorgeschriebenen Mindestdistanz = 0 % Punkte Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Punkte 25 22 20 18 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 Bei Durchführung mit zwei Wertungsläufen pro Klasse wird die Tageswertung durch Addition der Wertungspunkte nach vorstehender Tabelle vorgenommen. Bei Punktgleichheit entscheidet die bessere Platzierung im letzten Lauf. Unabhängig von der angewandten Veranstaltungswertung und entsprechend den jeweiligen Austragungsbestimmungen werden Fahrer die in den Motocross Hessencup eingeschrieben sind in der Hessencupmeisterschaft gewertet. Bei Durchführung mit 2 Halbfinalen und 1 Wertungslauf wird der Wertungslauf mit doppelten Punkten für die Meisterschaft gewertet. Eine gleichzeitige Wertung in zwei Klassen in einem Rennen ist nicht zugelassen.

9.1. Jahreswertung

Es muss mindestens an drei Veranstaltungen teilgenommen werden, um in der Jahreswertung geführt zu werden. Bei der Meisterehrung werden Pokale in allen Klassen bis einschließlich dem 5. Platz vergeben. In den Jugendklassen 50ccm, 65ccm und 85ccm bis einschließlich dem 5. Platz vergeben.

9.1.2. Jahreswertung Quad Damen / bis 18 Jahre

Die drei punktbesten Fahrerinnen der Quadklassen und die drei punktbesten jugendlichen bis 18 Jahre werden am Jahresende gesondert geehrt.

9.2. Jahresvereinswertung

Die drei punktbesten Clubs werden ebenfalls geehrt. Hierzu werden alle Punkte gewertet, die von den 10 besten Fahrern, die für den jeweiligen Club starten und in den einzelnen Meisterschaften errungen wurden.

9.3. Jahresteamwertung

Ein Team kann aus bis zu fünf Fahrern bestehen. In die Jahresendwertung kommen die drei besten Fahrer der Teams. Hierbei können auch z.B. 3 - 5 freie/unabhängige Fahrer in mindestens 3 Klassen gemeinsam ein Team bilden. Die drei punktbesten Teams werden mit Ehrenpreisen geehrt. Für die Anmeldung der Teams bitte das entsprechende Formular verwenden und einsenden. Anmeldegebühr pro Team: € 20.-. Jeder Fahrer kann in nur einem Team starten. Nachträgliche Teamänderungen sind nicht möglich Für die Teamwertung werden die Punkte gewertet die von den Fahrern in den einzelnen Meisterschaften errungen wurden. Die Einschreibung zur Teamwertung muss vor der ersten Veranstaltung erfolgen.

10. Wertungsstrafen

Bei Missachtung der wettbewerbsspezifischen Bestimmungen können vom Rennleiter und/oder der Sportkommissare/Schiedsrichter nachfolgend genannte Strafen verhängt werden. Die Strafgewalt obliegt erstinstanzlich dem Rennleiter und die Auslegung dem Schiedsgericht. Bestrafungen sind vom Rennleiter den betroffenen Teilnehmern unverzüglich schriftlich mitzuteilen und durch Vermerke auf der Ergebnisliste zu publizieren. Das Schiedsgericht hat ebenfalls die Möglichkeit Strafen auszusprechen, für den Fall, dass vom Rennleiter keine Bestrafung eines Teilnehmers vorgenommen wurde. Je nach Schwere des Vergehens kann das Schiedsgericht auch eine der nächst höheren Strafen aussprechen, wenn dieses als angebracht erscheint.

10.1. Verwarnung

• Missachtung der blauen Flagge (1. Verstoß)

10.2. Nichtzulassung zum Wettbewerb bzw. Start

• Fehlende Zulassungsvoraussetzungen • Fehlende Technische Abnahme • Feststellung von Verstößen gegen die Technischen Bestimmungen bei der Techn. Abnahme • keine medizinische Eignung • Weniger als 3 gezeitete Runden im Freien- und Pflicht-/Zeittraining • Veränderungen des Bereiches vor dem Startgitter • Provokation eines Rennabbruchs • Missachtung des Rauchverbotes (ggf. auch Disqualifikation möglich)

10.3. Zeit-/Platzierungsstrafen

• Missachtung der geschwenkten gelben Flagge (1. Verstoß) Rückstufung um 5 Plätze • Missachtung der blauen Flagge (2. Verstoß) 60 Sekunden Fehlstart bei Startwiederholung 60 Sekunden • Verstoß gegen die Umweltbestimmungen 60 Sekunden, Geldstrafe u. Begleichung von u. U. behördlicher Strafen • Überschreitung des max. Geräuschwertes Rückstufung um 5 Plätze Vorteilnahme unter blauer Flagge hat eine Rückversetzung um die, in der Aktion gewonnenen Positionen zur Folge.

10.4. Disqualifikation

• Verstoß gegen die Technischen Bestimmungen während der Veranstaltung • Verweigerung der Schlusskontrolle • Vorzeitige Entfernung des Motorrades aus dem Parc Fermé • Fremde Hilfe • Kontaktaufnahme außerhalb der Reparaturzone • Verstoß gegen die Fahrregeln • Missachtung der geschwenkten gelben Flagge (2. Verstoß) oder mit Gefährdung anderer • Missachtung der roten Flagge • Missachtung der schwarzen Flagge • Kommunikation mit dem Fahrer während des Trainings und Rennens mittels Funkübertragung

11. Rechtswegausschluss und Haftungsbeschränkung

Siehe Rahmenausschreibung für Clubsport-Wettbewerbe.

12. Versicherungen

Der Veranstalter hat für die Veranstaltung folgende Versicherungen in ausreichendem Umfang abzuschließen: • Veranstalter-Haftpflichtversicherung • Teilnehmer-Haftpflichtversicherung • Sportwarte-Unfallversicherung (sofern nicht über einen Sammel-Unfall-Versicherungsvertrag des jeweiligen Trägerverbandes abgedeckt) • Zuschauer-Unfallversicherung weitere Details siehe Rahmenausschreibung für Clubsport-Wettbewerbe.

13. Haftungsausschluss

Siehe Rahmenausschreibung für Clubsportwettbewerbe

14. Freistellung von Ansprüchen des Fahrzeugeigentümers

Siehe Rahmenausschreibung für Clubsport-Wettbewerbe.

15. Änderungen der Ausschreibung, Absage der Veranstaltung

Siehe Rahmenausschreibung für Clubsport-Wettbewerbe.

16. Preise / Siegerehrung

In den Klassen 50, 65, 85 und Jugendquad werden Pokale von Platz 1 bis 5, alle weiteren Klassen von Platz 1 bis 3 ausgegeben. In den Klassen 50, 65 und Jugendquad erhalten alle weiteren Teilnehmer eine Medaille oder Minipokal. In der Quadklasse ab 14 Jahre erhält der beste Jugendliche sowie die beste Dame ab Platz 4 einen Pokal.

17. Sachrichter / Sportwarte / Schiedsgericht / Strafen

17. Schiedsgericht

Es wird empfohlen, für das Schiedsgericht mindestens einen lizenzierten DMSB-Sportkommissar zu benennen. Streitfragen werden nach Anhörung der Beteiligten vom Schiedsgericht endgültig entschieden, der ordentliche Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zusammensetzung des Schiedsgerichts: Sportkommissar, Technischer Kommissar und eine sachkundige vom Veranstalterclub benannte Person.

17.1. Sachrichter / Sportwarte

Lizenzbedingungen der Sportwarte Einer der Sportwarte (Rennleiter oder Sportkommissar) muss durch den DMSB lizensiert sein. Der Technische Kommissar muss durch den DMSB lizensiert sein.

17.3. Strafen

Siehe Rahmenausschreibung für Clubsport-Wettbewerbe

18. Besondere Bestimmungen

18.1. Umwelt

Jeder Teilnehmer hat sich so zu verhalten, dass Umweltschäden vermieden werden. Für die Fachgerechte Entsorgung der bei ihm anfallenden Abfälle ist er selbst verantwortlich.

18.2. Besondere Bestimmungen

Verbindliche Auskünfte über die Veranstaltung erteilt nur der Veranstaltungs-/Rennleiter. Die Veranstaltungsausschreibung ist der zuständigen Sportabteilung zur Genehmigung vorzulegen.

18.3. Abstellen der Fahrzeuge im Fahrerlager

Alle Fahrzeuge sind im Fahrerlager und bei Reparaturarbeiten immer auf einer benzinfesten Unterlage abzustellen. Mindestgröße: Solomotorräder 1 x 2 Meter, Quads 2 x 2 Meter.

19. Classic / Twinshock

Die Classic-Klasse im Hessencup ist für Liebhaber von Fahrzeugen aus den Anfängen des Motocross Sports gedacht. Gestartet werden kann mit Motorrädern bis Baujahr 1972, Fahreralter ab 40 Jahre. Twinshock-Klasse bis Baujahr 1983, Fahreralter ab 35 Jahre. Sondergenehmigung zur Teilnahme für jüngere / schwächere Fahrer ist durch Hessencup Führung möglich.

19.1.1. Reglement / Technik

Die Motorräder sollen möglichst im Originalzustand sein. Es dürfen keine maßgebenden Veränderungen, z. B. Federwegverlängerung vorgenommen werden. Umbaumaßnahmen, die in der jeweiligen Einsatzzeit üblich waren, sind erlaubt. Beispiel: Horex-Gabel in einer NSU-Max, Kreidler –Tank auf einer Maico. Replicas mit technischen Daten wie das Original (Fahrwerk, Motor, Optik) sind ebenfalls zugelassen.

19.1.2. Versicherung / Lizenz

Gestartet werden kann mit einer DMSB B-Lizenz und C-Lizenz oder in der Classic/Twinshock Klasse gegen Vorlage des DMV-Mitgliedsausweises. Bei den Veranstalterclubs ist eine DMV-Tagesmitgliedschaft (auch für Ausländer) möglich.

19.1.3. Technische Abnahme

Bei berechtigtem Zweifel am Baujahr oder der technischen Ausführung kann der Technische Kommissar in Abstimmung mit einem Mitglied des Hessencup Organisations-Komitee das Fahrzeug neu einstufen.

19.1.4. Evtl. erforderliche Modifikationen

Aus Sicherheitsgründen sind Klappfußrasten und Lenkerstrebenpolster zu montieren. Eine Auspuffschalldämpfung ist zu montieren. Das vordere Kettenritzel ist abzudecken.

19.1.5. Austausch des Motorrades

Wegen der höheren Defektquote ist der Austausch des Motorrades in der Classic-und Twinshock-Klasse erlaubt. Das als Zweitfahrzeug eingesetzte Motorrad muss auch abgenommen sein.

20. Reglement / Technik „Classic-Motorräder“

"Twin-Shock- und Classik-Motocross-Wettbewerbe dienen in erster Linie dem Erhalt und der Pflege des technischen Kulturgutes und sind dem lizenzfreien Breitensport zuzuordnen. Eine DMSB-Lizenz ist daher nicht erforderlich. Teilnahmeberechtigt sind alle Fahrer, die das vorgeschriebene Mindestalter haben. Mitglieder des DMV/ADMV sind durch ihre Mitgliedschaft kostenlos unfallversichert. Hinweis: Inhaber einer DMSB-Lizenz sind zwar startberechtigt, sie haben aber im lizenzfreien Breitensport grundsätzlich keinen Fahrerunfallversicherungsschutz über die DMSB-Lizenz. Diesen Fahrern und allen Nichtmitgliedern des DMV/ADMV wird der Abschluss einer kostengünstigen DMV-Tagesmitgliedschaft direkt am Veranstaltungsort empfohlen, da hierin eine Fahrerunfallversicherung enthalten ist. Dieses Angebot gilt auch für ausländische Fahrer." Classic Motorräder pre 72 Gabelrohrdurchmesser 35 mm, Federweg vorne max. 180 mm, hinten max. 130 mm, gemessen an der Hinterachse, ohne Berücksichtigung des Anschlaggummis. Bei 2-Takt Motoren kein Membraneinlass. Baujahrdefinierung: Das erste Motorrad dieser Serie ist 1972 gebaut, - wenn diese Technik unverändert z. B. noch 2 Jahre gebaut wurde, so ist das zulässig, solange die Technischen Bestimmungen eingehalten sind. Neuere Stoßdämpfer, auch mit verstellbarer Dämpfung, sind erlaubt, soweit der vorgeschriebene Federweg eingehalten wird.

20.1.1. Meisterschaftswertung

Zu den Rangpunkten kommen 1 x „Bonuspunkte“ für das Alter der Maschine und für das Alter des Fahrers (am Veranstaltungstag) hinzu. Die Tageswertung bleibt hiervon unberührt.

20.1.2. Bonuspunkte Classic

Motorrad Fahrer bis Bj. 1955 5 über 66 J 5 1956 – 60 4 64 – 66 J 4 1961 – 63 3 61 – 63 J 3 1964 – 66 2 56 – 60 J 2 1967 – 70 1 50 – 55 J 1

20.2.1. Technik, Twinshock Motorräder, Klasse 11

In der Twinshock-Klasse können Motorräder der Baujahre 1973 bis 1983 starten. Luftkühlung, Trommelbremsen und zwei Federbeine (keine Umlenkung) und konventionelle Gabel sind Voraussetzung. Ebenfalls zugelassen sind: Yamaha Motorräder dieser Baujahre mit Dreiecksschwinge Kramer Motorräder ohne Umlenkung Husqvarna Motorräder der Baujahre 1984 und 1985

20.2.2. Meisterschaftswertung

Zu den Rangpunkten kommen 1 x „Bonuspunkte“ für das Alter des Fahrers (am Veranstaltungstag) hinzu. Die Tageswertung bleibt hiervon unberührt

20.2.3. Bonuspunkte Twinshock

41-45 Jahre 1 Punkt 46-50 Jahre 2 Punkte 51-55 Jahre 3 Punkte 56-60 Jahre 4 Punkte 61–63 Jahre 5 Punkte 64 -66 Jahre 6 Punkte Über 66 Jahre 7 Punkte

21. Pokalliste

Klasse Pokale Sonderpreise 1 50ccm 1 - 5 Medaillen für alle Teilnehmer ab Platz 6 2 65ccm 1 - 5 Medaillen für alle Teilnehmer ab Platz 6 3 85ccm 1 - 5 4 MX2 bis 18 J. 1 - 3 5 Hessenpokal MX2 1 - 3 6 Hessenpokal MX1 1 - 3 7.1 Jugendquad 1 - 5 Medaillen für alle Teilnehmer ab Platz 6 7.2 Jugendquad . 1 - 5 Medaillen für alle Teilnehmer ab Platz 6 8.1 Quad ab 14 J. 1 - 3 Pokal für den besten Fahrer bis 18 Jahre und die beste Dame ab Platz 4 8.2 Quad ab 35 J. 1 - 3 9 Senioren ab 40 J. 1 - 3 10 Classic ab 40 Jahre 1 - 3 11 Twinshock ab 35 J. 1 - 3 12 Open 1 - 3 13 Damen ab 14 J. 1 - 3 14 EVO 1 - 3 15 Einsteigerklasse 1 - 3