Schritt für Schritt zum Hessencup

Du bist Neueinsteiger bzw. Hobby Fahrer mit Motocross Streckenerfahrung oder bereits ein geübter Motocrossfahrer und möchtest in den MX Hessencup reinschnuppern?

Dann sollte Dir diese Schritt für Schritt Anleitung erläutern welche Dinge Du benötigst und welche Voraussetzungen du mitbringen solltest.

Zunächst musst Dir im Klaren sein, in welcher Klasse Du antreten müsstest bzw. antreten darfst. Das hängt zum Einen von deinem Fahrzeug und zum Anderen von deinem Alter sowie deinem Geschlecht ab.

Die Klasseneinteilung und die Erklärungen dazu findest Du > hier <

Hast Du die Klasse herausgefunden, so gibt es zwei Möglichkeiten bei den MX Hessencup Veranstaltungen teilzunehmen. Entweder als eingeschriebener Meisterschaftsfahrer oder als Gastfahrer bei Einzelrennen ohne Meisterschaftswertung.

Meisterschaftsfahrer: Als Teilnehmer der Meisterschaftswertung werden Deine Rennergebnisse automatisch in die Jahresmeisterschaftswertung aufgenommen und ausgewertet. Am Ende des Jahres erhälst Du, abhänging von deiner Klasse und der Platzierung einen Meisterschaftspokal, eine Siegprämie oder Sachpreise bzw. Gutscheine. Als Sieger der Klasse zusätzlich einen offiziellen Titel in der DMV MX Hessencup Meisterschaft. Als eingeschriebener Meisterschaftsfahrer ist man automatisch zu allen Veranstaltung genannt d.h. auch startberechtigt.

Voraussetzung: Eigener Zeitnahmetransponder, mindestens DMSB C-Lizenz

Gastfahrer: Es wird nur die Tageswertung berücksichtigt. Es findet keine Wertung in der Jahresmeisterschaft statt, es werden also keine Meisterschaftspunkte vergeben und man kann als Gastfahrer keinen Meisterschaftstitel, Meisterschaftspokal oder eine Siegprämie erhalten. Als Gastfahrer ist man nicht automatisch startberechtigt d.h. sollte die Klasse voll sein (die maximale Starterzahl erreicht) so kann man als Gastfahrer nicht teilnehmen. Als Gastfahrer kann man einen Leihtransponder am Renntag erhalten (sofern noch verfügbar).

Voraussetzung: mindestens DMSB C-Lizenz

In beiden Fälle (Meisterschaftsfahrer oder Gast) ist mindestens eine DMSB Motorsport C-Lizenz nötig. Eine C-Lizenz kann man einfach online über die Homepage des DMSB beantragen. Sofern man Mitglied im DMV oder im ADAC ist liegen die Kosten für die Jahreslizenz Lizenz bei 28 Euro (sonst 58 Euro). Es sind keine besonderen Voraussetzung für das Erlangen dieser Lizenz nötig.

Die Vorteile einer Mitgliedschaft beim ADAC sollten jedem Autofahrer bekannt sein. Weiterhin kann man über den ADAC spezielle Motocross Zusatzversicherungen abschliessen.

Welche Vorzüge die DMV Mitgliedschaft bietet kann > hier < nachgelesen werden.

Gastfahrer können eine DMSB C-Lizenz auch im Rennbüro bei der Veranstaltung lösen.

 

Transponder: Ein Transponder wird bei den Rennen zur Zeitnahme benötigt. Es ist ein Gerät im Format einer Zigarettenschachtel, welches vorne am Fahrzeug befestigt werden muss. Bei jedem Überfahren der Ziellinie wird die Rundenzeit automatisch gestoppt und ans Rennbüro übermittelt. Der Transponder ist also notwendig um die Platzierungen zu ermitteln. Es gibt zwei Arten von Transponder. Den Transponder mit unbegrenzter Nutzungszeit und den Flex Transponder mit einer verlängerbaren Jahreslizenz. Für Neueinsteiger empfielt sich ein Transponder Kit zu erwerben das die Ladestation für 12V und 230V beinhaltet. Bestellt werden kann der Transponder im Onlineshop von Kloft-Timing.

 

Abnahme: An jedem Renntag gibt es eine Papierabnahme und eine technische Abnahme. Zunächst müssen bei der Papierabnahme ein Teilnahmeformular ausgefüllt und die Lizenz vorgelegt werden.

Nach der Papierabnahme erfolgt die technische Abnahme. Hierzu muss das Fahrzeug (Motorrad oder Quad) an der jeweiligen Abnahmestelle vorgefahren werden. Ein technischer Kommisar überprüft das Fahrzeug auf den technisch einwandfreien Zustand. Fahrzeug mit Defekten oder übermässig verschlissenen Teilen werden vom Kommisar zurückgewiesen. Auch muss das Fahrzeug entsprechend ausgerüstet sein d.h. z.b. Startnummerntafeln, Killswitch (Notaus), Nerfbars, Auffahr und Kettenschutz.

Die jeweiligen, technischen Bestimmungen können  > hier < nachgelesen werden.

Nach der Abnahme sind die Formalitäten erledigt und es darf gefahren werden. Am Renntag gilt der jeweilige Zeitplan. Wichtig ist auch die Lautsprecherdurchsagen vor Ort zu beachten. Die einzelnen Klassen werden in der Regel vom Streckensprecher rechtzeitig zu den Trainings- und Rennläufen aufgerufen.

Training: Sofern man die Strecke noch nicht gut genug kennt ist es dringend ratsam an beiden Trainingsläufen teilzunehmen, auch wenn nur das zweite Training als Zeittraining gilt und die dort erzielte Bestzeit für den Startplatz im Rennen notwendig und massgeblich ist.

Das Rennen: Gestartet wird hinter einem Startgatter (Fallgatter). Je nach Klasse werden 10min + 1 Runde bis. 20min + 2 Runden absolviert. Der Fahrer, der als Erster die Zielflagge erreicht gewinnt den Rennlauf und erhält 25 Punkte.

Wertung: Die maximale Punktzahl pro Renntag sind somit 50 Punkte (2x25). Der Fahrer mit den meisten Punkten erzielt den Tagessieg. Sofern der Fahrer in der Meisterschaft eingeschrieben ist, so zählen die Punkte für die Meisterschaftswertung.

Nach Beendigung alle Rennläufe findet die Siegerehrung mit der Pokalübergabe statt.